Freitag, 3. August 2012

Reportagen


Als Ergänzung zum letzten Blog zum Thema Wandel & Erkenntnis möchte ich auf ein sehr kraftvolles und  inspirierendes Video hinweisen, das von einem Künstler des Cirque du Soleil stammt.
Ein faszinierender Mikrokosmos aus Akrobatik, Zeichnungen, Videokunst und Poesie mit wundervollen Zitaten! Es sagt viel aus über unsere Möglichkeiten uns völlig neu zu erfinden...

"if you don`t like the world you live in... you must invent your own"

"an eccentric is basically someone too rich or too powerful to called crazy" 




Doch zum eigentlichen Thema des heutigen Blogs: der Reportage. Vor einigen Wochen bin ich auf eine sehr spannende Veranstaltungsreihe gestoßen: Freitag am Donnerstag. Bei der Marke Freitag handelt es sich um eine Taschenmanufaktur, die in Zusammenarbeit mit dem neuen Magazin Reportagen seit knapp zwei Jahren eine Veranstaltungsreihe organisiert bei der verschiedene Reporter von ihrer Arbeit berichten. Vieles dreht sich dabei um die Frage, wie objektiv Reportagen sein können, wie man am besten recherchiert und welche Fehler dabei passieren können. So vielfältig die eingeladenen Journalisten, so spannend sind die einzelnen Vorträge!

Ilija Trojanow erzählt intensiv über seine Methoden zur Annäherung an eine fremde Kultur; Sybille Berg provoziert mit ihrer Aussage Objektivität sei völlige Illusion; sehr sympathisch ihre kritischen Aussagen; der Herausgeber des Magazins kann man fast bemitleiden; eine wirklich schlagkräftige Frau mit viel schwarzem Humor
David Rowan hält ein engagiertes Plädoyer für Journalisten in Krisengebieten, benennt deutlich die Gewalt, die ihnen angetan wird und wie man sie in ihrer wichtigen Arbeit unterstützen kann. In jedem Fall ist diese Seite eine Fundgrube für alle die sich für guten Journalismus interessieren!


Kommentare:

  1. Hey!

    Das Video ist interessant, aber ich finds gleichzeitig auch ziemlich... creepy. Erinnert mich etwas an den Film MirrorMask, vielleicht kennste den? Der arbeitet auch viel mit diesem Mix aus Realem und Gezeichnetem. Sehr genial und ein bisschen verstörend. ;-) Danke jedenfalls fürs Posten!

    Liebe Grüße von der Zwiebel~

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  2. Liebe Zwiebel,

    Definitiv hat das Video düstere Elemente; Die Zitate unterstreichen auch die Notwendigkeit für den Künstler, sich eine eigenen Welt zu schaffen, weil er im Mainstream nicht atmen kann. ("don`t swim in the mainstream, you might get drawn"...)

    Der düstere Effekt entsteht auch durch die Musik, die dem Film „Clockwerk Orange“ entnommen ist, der ja auch durch seine düstere, bizarre Welt fasziniert und zugleich verstört. Miror Mask kenne ich bislang nicht.

    Dieses Video hat mich durch seine Intensität und Botschaft tief im Innern angesprochen. Eigentlich ist das Düstere nicht wirklich meine Welt. Aber überall findet man spannende Impressionen, die einen weiterbringen können...

    Hab auch auf Deinem Reiseblog „The girl who jumped“ vorbeigeschaut. Schöner Titel! Hab ein bisschen reingelesen und mir gefällt die ungezwungene, lockere Art, mit der Du schreibst. Die Verplanten machen es sich nicht immer einfach, dafür erleben sie die verrücktesten Dinge ;-)

    Liebe Grüsse,

    Mr. Coconutyoga

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